Waldgeißblatt


         
                Waldgeißblatt an einer jungen Buche hochrankend   27.6.2010

Das Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum) ist eine Kletterpflanze
mit verholztem Stamm, eine der wenige europäischen Lianen.
Sie gehört zur Familie der Caprifoliaceae (Geißblattgewächse).

Die Pflanze kann im Halbschatten bis über 6 m hoch wachsen und
armdicke Ranken-Stämme bilden.

Sie ist zwar kein Schmarotzer, der die Wirtspflanze aussaugt, aber sie
kann durch ihr dichtes Wachstum der Wirtspflanze Licht und Raum
rauben.

Standort des Waldgeißblatts sind lichte Wälder und Waldränder mit
nicht zu trockenem Boden.


         
                                        Die Blüte des Waldgeissblatt

Die Blütezeit des Waldgeissblatts beginnt im Juni/Juli.

Die Blüten verströmen ihren angenehmen parfümartigen Duft
erst abends und locken damit Nachtfalter an.

Wegen der roten Früchte wird die Pflanze auch Waldheckenkirsche
genannt.

Die roten Beeren sind giftig, sie enthalten Saponine, Xylostein,
Xylostosidin und cyanogene Glycoside.
Vergiftungserscheinungen (Erbrechen, Durchfall) zeigen sich
erst nach dem Verzehr größerer Mengen.


                                                                F. Eix /  7. Sept. 2007, geändert 28.6.10

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