Schrabstein und Iberg

Iberg und Ramsnacken liegen zwischen den Bergen Hünenburg bzw. Möncheberg
im Westen und den Bergen Riesenberg und Ramsnacken im Osten.

Der Schrabstein und der Iberg hängen zusammen und haben die gleiche Höhe,
man könnte sie fast als einunddenselben
Berg ansehen, jedoch sind sie durch einen
schmalen Taleinschnitt getrennt
, der in das Schneegrundtal hinunterführt.

  
                                                Der Iberg                                                  27.3.2010
      (vom Nordhang des Amelungsbergs über den Schneegrund hinweg gesehen,
       rechts sieht man den Taleinschnitt, der Iberg und Schrabstein trennt!)

Iberg und Schrabstein sind ein Teil der Langenfelder Hochebene hinter dem Weser-
gebirge. Ist man ersteinmal auf der Höhe von Iberg oder Schrabstein, so gibt es so gut wie
keine Niveauunterschiede mehr. Der bequemste Weg ist der von der Langenfelder Höllen-
mühle, dort hat man nur wenige Meter zu steigen.

Nach Norden, also zum Auetal hin, fällt diese Hochfläche von Schrabstein und Iberg
sanft ab in Richtung Hattendorf, Gut Südhagen und in die Gegend von Rannenberg bei Rehren.

Der Schrabstein liegt weiter nach Osten als der Iberg.

Die Höhe von sowohl dem Schrabstein als auch dem Iberg ist 300 m.     
        
Sowohl der Schrabstein als auch der Iberg zeigen Felsklippen(bei dem letzteren
besonders am sog. Krähenstein):

           
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                    Jenseits des Schneegrunds die Klippen des Schrabsteins     9.2.08
                                    (von der Amelungsburg aus gesehen)


Südlich ist diesem Bergmassiv von Schrabstein/Iberg der etwas höhere Amelungsberg
vorgelagert und dazwischen verläuft das idyllische Tal des Schneegrunds mit dem
Höllenbach, der weiter unten in Rohden den Namen zu Ellerbach bzw. Rohdener Bach
wechselt. Kurz vor dem westlichen Ausgangs des Schneegrunds nimmt der Höllenbach
noch den Iborn-Bach auf.
       

                                           Der Schrabstein       


           

                     Der Schrabstein über dem Schneegrund und dem Höllenbach    1.11.09
                                               (von Süden, also aus Richtung Langenfelder Paß, gesehen)

     Der Höllenbach führt im Oktober/November 2009 im oberen Teil, also
    unterhalb des Schrabsteins kein Wasser mehr! Der dicht südöstlich am
   
Langenfelder Riesenberg
gelegene riesige Steinbruch auf
Ramsnacken-
    und Riesenberg-Plateau gräbt dem Langenfelder Wasserfall und dem
    Höllenbach das Wasser ab.


   
Erst ein ganzes Stück weiter unten im Tal führt der Höllenbach noch Wasser,
    das sich dort aus dem Nordhang des Amelungsbergs und aus dem Iberg
    ansammelt!


    Die unsagbar gierigen Steinbruchfritzen
des rheinischen Großkonzerns
    Wilh. Wehrhahn KG 
sind schuld und zerstören über ihr Tochterunter-
    nehmen
"Norddeutsche Naturstein GmbH"
unerbittlich unsere Natur-
    schätze.
                 
Die Steine verscherbeln sie bis nach Spanien und Holland!

    Der Landrat und andere Politiker des Landkreises Hameln-Pyrmont
    benehmen sich dabei wie "Flaschen" und müssen abgewählt werden.

    Es passiert hier das gleiche Zerstörungswerk wie am Steinberger Messingberg
    und es sind auch z. T. die gleichen profitgierigen Umweltzerstörer.
    Ihr Wirken ist ein Verbrechen an den Interessen künftiger Generationen.
    In Norwegen z.B. gibt es Steine genug und die Norweger würden jede
    gewünschte Menge über den Seeweg und die Binnen-Wasserstrassen liefern,
    aber die maßlose deutsche Profitgier läßt das nicht zu. Die meisten Politiker
    neigen mehr den Interessen der Lobbyisten der Steinbruchindustrie zu als
    den Wünschen und Bedürfnissen der Bevölkerung.



                            
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                       Blick vom Schrabstein zum Langenfelder Paß     13.10.2007

                       Auf dem Foto blickt man in das obere Schneegrundtal.
                       Man sieht rechts den Nordosthang des Amelungsberg
                       und in der Ferne den Kamm des Mittelbergs.

    
Auf der Hochfläche des Schrabsteins kann man Ansätze zur Dolinenbildung
     bemerken.

                                             Im Schneegrund:

      Blick vom Schrabstein zum Langenfelder Paß     13.10.2007
                                 Der breite Wanderweg im Schneegrund                      1.11.2009


            Im unteren = westlichen Drittel des Schneegrunds steht in idyllischer Lage
            das Naturfreundehaus:

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                                Das Naturfreundehaus im Schneegrund                   1.11.2009      

Kurz vor dem westlichen Ende des Schneegrunds gibt es das "Waldbad Rohdental".

Am Talausgang des Schneegrunds liegt das Dorf Rohdental. Dort liegt an der Straße
von Hesslich-Oldendorf nach Rannenberg bzw. BAB Rehren das große Restaurant
"Rohdental". Danach liegt auf Hesslich-Oldendorf und Welsede zu das Dorf Rohden.
Dort ist man dann schon im Wesertal.

        

                  
                                                Der Iberg

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                 Die Klippen des Ibergs:  In der Mitte der "Krähenstein"     7.10.2007


                 Im Vordergrund des PhotosLinks der Ausläufer des Mönchebergs
                                                     und rechts der Ausläufer des Amelungsbergs,
                                                     dazwischen der Anfang des Schneegrunds.

                
Die obige Aufnahme wurde vom Berggasthaus "Rohdeneck"
                 aus gemacht, das am Osthang des Mönchebergs in Rohdental liegt.


                    
                                      Blick vom Krähenstein des Ibergs            13.10.2007

                                   Auf dem obigen Foto geht der Blick
                                   in den Talausgang des Schneegrunds
                                   und in Richtung Rodeneck in Rohdental.
 

         
Auf grasigen Stellen an der sonnigen Südseite des Bergmassivs findet
          man im Frühling blaue Traubenhyazinthen und andere Frühblüher.


          

         
                                           Am hinteren Waldrand des Iberg                           16.3.2003   



                           Der Langenfelder Höllenbach-Wasserfall                  
 
          Am östlichen Ende des Schrabsteins liegt der Langenfelder Höllenbach-Wasserfall
         
und oberhalb davon die Langenfelder Höllen(bach)mühle, die ihren Betrieb längst
          eingestellt hat; der Mühlenteich ist noch vorhanden :

         
                                                       Höllenbachmühle                                  16.3.2003
                                                 

          Der Name "Höllenbach" täuscht, denn es handelt sich mittlerweile nur um ein relativ
          schmales Rinnsal, da die unersättlichen Steinbruchfritzen dem Bach oberhalb durch ihren
          gewaltigen Steinbruch am Riesenberg immer mehr das Wasser abgraben:

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                          Der Höllenbachwasserfall vom Weg zum Schrabstein 13.10.2007

                                  

                
                                  Der Höllenbachwasserfall von unten                 Aufnahme: I. H. / 2006    

          Die Höhe des Wasserfalls beträgt ca. 10 - 12 m. Zuerst fließt das Wasser über eine
          Reihe von Felsstufen, dann stürzt es senkrecht(s.o.).

         
Über den Langenfelder Schrabstein verläuft eine Flugschneise nach Hannover.
          In der Nähe der Höllenmühle hat deshalb ein Flugkapitän sein Haus errichten lassen,
          damit er den Flugzeugen auch nach der Pensionierung noch etwas näher sein kann.



                                                       Der Iborn

          Im engen Tal der Ibornschlucht zwischen Iberg und dem kleinen Berg "Hünenburg"
          im Westen entspringt der Iborn, dessen Wasser sich unten in Rohdental mit dem
          Höllenbach aus dem Schneegrund vereinigt:

                           
                                         Blick von oben auf die Quelle des Iborns       15.10.2007


                           
                                    Der Ibornbach wenige Meter nach der Quelle      13.10.2007


                 Geht man von der  Hochfläche des Ibergs die Ibornschlucht hinunter - es gibt
          an beiden Hangseiten einen Weg  - , so muß man mehrere hundert Meter
          hinuntergehen bis aus dem Grund unüberhörbar das Wasserrauschen des
          Iborns heraufschallt. Am besten, man benutzt den Weg auf der östlichen
          Hangseite hinab, dann hat man den besten Blick auf Quelle und Bach(s. das
          1. Foto des Iborn oben).
        
                    Die Quelle ist stark und bildet sofort einen respektablen kleinen Bach:
             
        

                            
                           Das Iborn-Bächlein 200 m unterhalb der Quelle(Iborn)  15.10.07 
  
             
        
                                                       Weitere Berge
                                 

                                         
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                                                                                                                                                                        F. Eix / 9.10.2007
                                                                                                                              ergänzt: 15.10.07,
                                                                                                                              9.2.08 u. 1.11.2009,
                                                                                                                              27.3.2010