Der Ramsnacken

Der Ramsnacken liegt nordwestlich des Hohensteins, jenseits
des Blutbachtals und Totentals. Dieser Berg ist 305 m hoch
und geht im Nordosten in die Langenfelder Hochebene über.
Im Westen hängt der Ramsnacken übergangslos mit dem
Riesenberg zusammen,  der die gleiche Höhe hat.

Der Ramsnacken hat also nur eine Hangseite nach Süden,
weil im Norden und Osten die Langenfelder Hochebene mit
den Langenfelder Äckern und Wiesen und nach Osten zu mit
dem Dachtelfeld ungefähr die gleiche Höhe wie der Ramsnacken
haben; und nach Westen zu geht der Ramsnacken in den
Riesenberg über mit ebenfalls annähernd der gleichen Höhe
wie der Ramsnacken.

Seine steilsten Stellen hat der Ramsnacken in seinem westlichen Teil
bei den "Moosköpfen" .

                Blick von den Moosköpfen in den Wellergrund
                zwischen Hohenstein und Südwehe/Dachtelfeld:


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                                                                                   20.9.2006

Dolinenbildung am Ramsnacken :

Geht man von den Moosköpfen auf dem
hier plateau-artigen
Ramsnacken
nach Osten und folgt dem Rand des Steilhangs
zum Totental, so stößt man rechts vom Waldpfad nicht weit
von der Blutbachquelle auf eine große vielleicht 8 m tiefe
Trichter-Doline
mit einem oberen Durchmesser von ca.15 m.

Dolinen werden durch Auswaschungen von Kalkgestein im Berg
durch Sickerwasser und letztendlichen Einsturz der ausgewaschenen
Höhlung hervorgerufen:


      
       Trichterförmige große Doline am Südost-Rand des Ramsnacken 
                                                                                                          14.10.20

Betritt man den Ramsnacken vom Parkplatz bei der Langenfelder Försterei
kommend, so gibt oder besser gab es gleich vorne am querlaufenden asphaltierten
breiten Holzabfuhr-Waldweg einen mit mehreren Bänken usw. ausgestatteten
Grillplatz
unter den Bäumen. Dieser Grillplatz ist zwar noch da, aber total
verkommen. Man läßt ihn bewußt verkommen, weil man den Menschen
den Ramsnacken abgewöhnen will
. Er soll nämlich der unersättlichen
Steinbruchindustrie geopfert werden. Nutzniesser ist die in Sachsen-Anhalt
ansässige
Steinbruchgesellschaft "Norddeutsche Naturstein GmbH"
(Firmensitz in Flechtingen bei Magdeburg), ein Tochterunternehmens des
rheinischen Großkonzerns Wilh. Wehrhahn KG, Köln. Siehe auch den folgenden
Link: Beteiligung Schmidt-Gruppe: Norddeutsche Naturstein

Es handelt sich um dasselbe Unternehmen, das bei Steinbergen den Messingberg
zerstört und bis zum Gehtnichtmehr ausbeuten will, obwohl er durch ihre Untaten
schon halb zusammengebrochen ist. Diese Steine wurden bzw.werden in
großem Umfang z.B. in die Niederlande verkauft und lt. Verbandszeitschrift
sogar nach Spanien.


Dem Ramsnacken droht die Zerstörung durch die Steinbruchindustrie

Der Ramsnacken ist im Visier der perfiden unersättlichen Steinbruchfritzen,
die den Berg zerstören möchten, wie sie es mit dem sich nach Nordwesten
anschließenden Riesenberg schon getan haben!

Die Regierung in Hannover und lokale Politiker sehen tatenlos zu,
wie die Weserberge
zerstört werden.
*


         Forderung an die CDU-Regierung in Hannover:
             Keine Bergzerstörung mehr im schon genug
             geschundenen Weserbergland zulassen!
              
Hingegen Steine auf dem Seeweg vom lieferbereiten Norwegen
importieren lassen!

            Aber, da muß schon viel passieren, ehe die Politiker in Hannover
            auf die Bedienung von Steinbruchsverbandsinteressen verzichten.
            Die Herren sind sich gerne jederzeit gegenseitig gefällig.


____________________
   
  * Die Niedersächsische Landesregierung verschanzt sich heuchlerisch hinter
     dem Argument der Rohstoffsicherung, denn Steine aus dem lieferbereiten
     Norwegen, über Seeschiff- und Binnenschiffahrt lieferbar, schlägt sie als Alternative
     aus. Dabei spielt auch das fiskalische Interesse eine Rolle. Da es Staatsforst ist,
     auf dem am Ramsnacken und Riesenberg abgebaut wird, erhält das niedersächsische
     Finanzministerium aus der Verpachtung der Berge an die Steinbruchfritzen Einkünfte.
     Aber sollen unsere
Berge und Wälder zu unserem und dem Schaden
     zukünftiger Generationen der
Staatsfinanzierung dienen?

     Das Geld kann sich der Staat schließlich auch über Steuern holen, bzw.
     sparsamer mit Ausgaben sein. Ob SPD- oder CDU-Regierung in Hannover,
     in diesem Punkte haben beide dieselbe Fiskalpolitik vertreten.
    "Alles die gleiche Sorte Brüder," wie der frühere CDU-Bundesminister für Arbeit
     und Soziales Norbert Blüm vor einiger Zeit einmal -  mit Blick auf die unsoziale
     Politik(Hartz4, Rente mit 67 usw.) der CDU-SPD-Regierung in Berlin   - 
     in der Fernseh-Gesprächsrunde "Menschen bei Maischberger"so treffend bemerkte.
     In Niedersachsen ist es auch so.


                                             Weitere Berge


                           
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25.8.2007
                                                                                                                                                  (überarbeitet 23.11.07)