Ortsumgehungen der B 83 und der B 238
         im Raum Rinteln-Steinbergen


Es gibt nur zwei akzeptabele Lösungen:

1. die beste Lösung wären Tunnel
    durch das Wesergebirge

Die B 238 könnte am besten 1 km
westlich von Steinbergen
durch den Pass
zwischen Hirschkuppe und Luhdener
Klippen
direkt zur Anschlussstelle der
Autobahn A2 und zur B 83 geführt
werden.
Das wäre eine sehr akzeptabele Lösung!

2. die zweitbeste Lösung:

    die B 238 wird am Weserdorf Engern vorbeigeführt
    und zwar mit einer Weserüberführung zwischen den
    Dörfern Engern und Ahe
.
    Die Weiterführung erfolgt zusammen mit der B83
    dann über den Westendorfer Pass
im Zuge der
    sogenannten Unabhängigkeitsstrasse und dann weiter
    im Auetal entlang parallel zur Bundesautobahn A2,
    am besten durch den stillgelegten Teil des Steinbruchs.
.
                                                                      April/Mai 2016

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In Steinbergen besteht seit 2015 eine Bürgerinitiative "BIOS",
die es sich zum Ziel gesetzt hat, für Ortsumgehungen zu werben
Der sollte man seine Unterschrift verweigern!

Warum? Weil diese Leute leider keine Tunnel-Lösungen für die B 83
(Hameln - Bückeburg) und die B 238 (Lemgo - Steinbergen) wollten,
sondern offene Streckenführungen:

       1. B 83: offen am Südhang des Messingberges entlang,
           dicht oberhalb der Bergstraße mit ihren vielen Häusern,
           ein irres Unding! und dann quer durch den Arensburger Park.

           Durch den Arensburger Park, das wäre ja noch zu verschmerzen.
           Aber den Menschen von der "Bergstraße" unmittelbar hinter
           ihren Küchen- und Schlafzimmerfenstern die B 83 zuzumuten
           wäre eine unbedingt zu verhindernde Untat.
          

       2. B 238: offen an der Südseite des Berges Hirschkuppe entlang,
                       mit einer weiteren gewaltigen Schneise im Wald und
                       unmittelbar am Dorfrand, obendrein mit Zerschneidung
                       von drei bis vier Spazierwegen. Eine Lösung mit einem
                       kurzen, technisch bedingten 185-m-Tunnel, vermeidet
                       die Nachteile nicht.  Das wäre nur ein mehr technisch
                       bedingter kurzer "Alibi-Tunnel".

Die "Initialzünder" von BIOS sind
eigennützige Partikularisten aus der
"Bückeburger Straße"
. Sie wollen den
Verkehr der B 83 dort weghaben und
ihn den Menschen von der "Bergstraße"
oben am Messingberg zuschustern!
                      
Sie wollten also umwelt- und hochgradig
landschaftsschädliche Lösungen!

             Das muß man ablehnen.

Inzwischen(April 2016) scheint die Bürgerinitiative aber
von den offenen Streckenführungen der B 83 und B 238
bei Steinbergen abgerückt zu sein
und bevorzugt offenbar
vernünftigerweise eine Streckenführung um Engern herum!


Wenn die Regierung meint, daß sie für Tunnel-Lösungen, die mehr kosten,
kein Geld aufwenden will, dann sollte sie warten bis keine Milliarden
mehr für Flüchtlingsprobleme und Kriegsbeteiligungen bezahlt werden
müssen.

Vorläufige Verbesserungen zur Milderung der Verkehrsnachteile:
.
Den nicht sehr zahlreichen Steinbergern, die an der B 283 und der B 83
wohnen, sollte der Staat Kostenzuschüsse für Doppelfenster zahlen.

Man sollte Tempo 30 auf den Straßen vorschreiben.

Man sollte zwei bis drei weitere ampelbestückte Fußgänger-Überwege
einrichten.

Möglicherweise sind auch verkehrsorganisatorische Maßnahmen machbar,
um Autofahrer abzuschrecken, durch Steinbergen zu fahren.
Die Mindener und Bückeburger müssen ja nicht unbedingt durch Steinbergen
fahren, wenn sie nach Rinteln oder ins Kalletal oder Extertal wollen.
Man hat es ihnen hier zu leicht gemacht mit den großzügigen Ausbauten
von B 238 und B 83. Früher sind sie auch anders gefahren!

Wenn für diese Maßnahmen gesetzliche Vorschriften im Wege stehen,
dann muß man die Gesetzeslage eben anpassen.

Millionen in umweltschädliche Verkehrslösungen ohne Zukunft
zu stecken, muß man jedenfalls ablehnen.

Heute stellt sich der Ortsbürgermeister von der SPD, Heiner Bartling,
auf die große Steinberger Kreuzung und redet den Leuten von BIOS
nach dem Munde.
Wenn er meint, daß er nunmehr umwelt-
und landschaftsschädliche Verkehrslösungen
favorisieren soll,
die auf lange Sicht keinen Bestand haben, sondern einfach Murks sind,
kann er einem leid tun. Seinerzeit, als der Staat noch im Geld schwamm,
hat er es versäumt, sich für Tunnel-Lösungen einzusetzen.

Die Bürgerinitiative B I O S, ist ganz und garnicht  b i o logisch sondern
eine Interessengemeinschaft von Privaten mit ihren Sonderinteressen.
Sie ist kein Verein und schon garnicht eine Partei. Daher darf sie auch
keine Zuschüsse aus unseren kommunalen Steuern und Abgaben
erhalten. Diese Leute wollen die Umwelt und Landschaft zerstören
aus reinem partikulärem Eigennutz: Und dafür sollen wir anderen
Steuern bezahlen? Gegen eine Zuschussgewährung wäre juristisch vorzugehen.

Den Einwohnern an den beiden Straßen kann man nur raten, setzen Sie
sich für bezuschusste Doppelfenster und weitere Fußgänger-Ampeln ein!
Dann lässt sich der Verkehr ertragen. Ihre Vorfahren haben eben willentlich
direkt an die Straßen gebaut, weil sie das damals als Vorteil ansahen,
daher kann man Ihnen, den Nachfahren, jetzt auch ein paar Nachteile zumuten.
Sie könnten ja auch das Haus verkaufen, das Sie in ungünstiger Lage besitzen
und woanders hinziehen, wo Sie es besser finden. Die Einwanderer aus Afrika,
Afghanistan usw. machen das doch auch.

Bedenken Sie auch, daß der Staat für die nächsten Jahre wohl kein
Steuergeld aufwenden wird für kaum vordringliche Umgehungsstraßen.
Jetzt sind ersteinmal die Flüchtlinge dran, die kosten Milliarden.
Das kommt davon, wenn Sie immer die Deutschlandverderber von SPD,
Grünen und CDU wählen. Merkel, Gabriel und Weil(SPD) überschlagen
sich ja förmlich mit der Ermunterung, nach Deutschland zu kommen.
Und Sie, liebe Interessenten für Umgehungsstraßen, werden dadurch
dann auch noch weitere Nachteile erfahren.

Ein geschwollen daherredender Schulfuchs braucht auch nicht gleich bei "BIOS"
lächerlicherweise von "Apocalypse now" und "Highway to Hell" zu schwafeln,
und man käme nicht mehr ins "Kurviertel", ein zu Zeiten des Fremdenverkehrs
hier sowieso völlig unbekannter und unangebrachter Begriff von Großsprecherei so,
als handele es sich bei Steinbergen um einen bedeutenden Ort, Erfindung eines
örtlich unwissenden Typs in Rinteln.
 
Und Arzt und Apotheke sucht hier auch niemand mehr! Das Dorf ist eben
in mehrfacher Hinsicht "total den Bach hinunter gegangen"
, wie Herr Thielemann
vom "Niedersächsischen Heimatbund" sehr richtig meinte.
 
Bei manchen Unterstützern von BIOS spricht sich wohl ein diffuses
unreflektiertes Unbehagen an der laufenden Verschlechterung
des Dorfes aus. Die war nicht aufzuhalten, wenn alle ständig
mit ihren Autos herumkutschieren wollen.

BIOS-Leute beziehen sich auch auf den Auspuffgestank. Das ist nur Bluff.
Hier herrscht meist Westwind, der die Gase sofort über das Gebirge wegweht.
Und wenn Sie in Rinteln sind, haben Sie auch Auspuffgase. Das ist eben
der überbordenden Motorisierung geschuldet. Wählen Sie doch Politiker,
die für öffentlichen Verkehr und für Förderung des Bahnverkehrs sind
.


Und ist es nicht auch unverfroren, wenn man Umgehungsstraßen forsch
und eigensüchtig in die Gegend klotzen möchte, weg vom eigenen Haus,
ohne Rücksicht darauf, welche Nachteile es für die anderen bringt?

                                                             August/September 2015 - April 2016