Das Niedersachsenlied

Von der Weser bis zur Elbe, von dem Harz bis an das Meer,
stehen Niedersachsens Söhne, eine feste Burg und Wehr.
Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand,
wenn Stürme brausen übers Deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm.

Wo fielen die römischen Schergen? Wo versank die welsche Brut?
In Niedersachsens Bergen, an Niedersachsens Mut.
Wer warf den röm'schen Adler nieder in den Sand?                  *
Wer hielt die Freiheit hoch im Deutschen Vaterland?
Das war'n die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm.

Auf blühend roter Heide starben einst vieltausend Mann,
für Niedersachsens Treue traf sie der Franken Bann.
Vieltausend Brüder, Schwestern, Kinder fielen von des Henkers Hand,
vieltausend Brüder für ihr Niedersachsenland.                         
**
Das war'n die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm.  

Aus der Väter Blut und Wunden wächst der Söhne Heldenmut.
Niedersachsen soll's bekunden: Für Freiheit, Gut und Blut!
Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand,
wenn Stürme brausen übers Deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukinds Stamm.

Erläuterungen:

  * Die Heere der Römer wurden "Im Teutoburger Wald",
      d. h. bei Kalkriese im Raum Osnabrück, geschlagen
      und im Wesertal zwischen Bad Oeynhausen und Hameln
      (z. B. bei Idistaviso, wie Tacitus berichtet)

 
 ** Der Mörder der Sachsen war der Frankenkönig Karl "der Große".
       Letzterer ist auch unter dem Namen "Karl der Sachsenschlächter" bekannt,
       weil er später im Jahr 782 bei Verden an der Aller(am nordwestlichen Stadrand
       von Verden, am Bach Halse, einem rechtseitigen Nebenbach der Aller bei Verden-
       Dauelsen)
4.500 Sachsen(Männer, Frauen und Kinder!) hinrichten ließ,
       unter seiner persönlichen Aufsicht(sog. Blutgericht von Verden).

       Informationen über den Völkermord durch den christlichen fränkischen
       Sachsenschlächter Karl
finden Sie auf folgender Internetseite. Dort sind
       auch enhüllende Angaben darüber, wie heuchlerisch und lügenhaft die Stadt
       Verden und die Evangelische Landeskirche in Hannover mit dem Völkermord
       von Verden umgehen: christlicher Völkermord an den Sachsen. (< klicken!)
      
       Die Sachsenkrieger waren leider nach der Schlacht auf dem Dachtelfeld wieder
       auseinandergegangen und die Franken waren mit einem weiteren Heer wiedergekommen.
       Den jährlich in Aachen verliehenen sog. Karlspreis müssen wir Niedersachsen
       deshalb als niederträchtigen Hohn ansehen.

      
Erinnert sei an die Schlacht auf dem Dachtelfeld(ein nördlich vom Hohenstein
       gelegenes waldiges Hochplateau des Süntels), auf dem im Jahre782
       die (Nieder-)Sachsen unter ihrem Sachsenherzog Widukind ein Heer des
       fränkischen Eroberers Karls des sogenannten Großen vernichteten.
 
       Nach gewonnener Schlacht begannen die Sachsen den Fehler, ihr Heer
       aufzulösen, so daß der mörderische Eroberer Karl mit einem Frankenheer
       zurückkommen und den Völkermord bei Verden begehen konnte.