Martin Luther

                       1. Der Kirchenspalter und Judenhasser

     Martin Luther machte aggressiv auf Mißstände in der Katholischen Kirche
     aufmerksam. Insoweit war er ein lobenswerter Reformator der Kirche.
     Daß er dabei soweit ging, die Kirche zu spalten, ist jedoch höchst kritikwürdig.
     Er war eben auch ein geltungssüchtiger und maßloser Querkopf.

     Nicht vergessen werden darf aber vor allem, daß er sich zu einem
     fürchterlichen Judenhasser entwickelte. Damit trägt Luther
     erhebliche Mitschuld an der Judenverfolgung der Nazis
.
     Denn Luthers Gedanken drangen leider in das Bewußtsein des
     deutschen Volkes ein!

     Hier soll aus Luthers Schriften dieses Bild von Luther belegt werden,
     was für jeden nachprüfbar ist, wenn er Luthers schriftliche Werke
     einsieht. Man kann sich Luthers Werke über jede deutsche Stadtbücherei
     im Rahmen der Fernleihe besorgen!

     Aus: Martin Luther, Von den Juden und ihren Lügen (1543),
     in Martin Luthers Werke, Weimarer Ausgabe, Band 53:
     Seiten 417, 427, 443, 477, 482, 523 - 526 :

     "(...) Ich hatte mir wohl vorgenommen, nichts mehr, weder von den Juden
     noch wider die Juden  zu schreiben. Aber weil ich erfahren, daß die elenden,
     heillosen Leute nicht aufhören, auch uns, das ist die Christen an sich zu locken,
     habe ich dies Büchlein lassen ausgehen, damit ich unter denen erfunden werde,
     die solchen vornehmen Juden Widerstand getan und die Christen gewarnt habe,
     sich vor den Juden zu hüten. ..." (S. 417)

      " (...) Seid ihr (= die Juden) Abrahams Kinder, so tut Abrahams Werke.
       Ihr seid des Teufels Kinder, der ist euer Vater.  ... " (S. 427)

      " (...) so sie wohl wissen, daß sie ... voll Hoffart, Neid, Wucher, Geiz und
      aller Bosheit stecken
. ..." (S. 443)

     "(...) Darum hüte dich, lieber Christ, vor den Juden, wie du hieraus siehst, wie sie
     durch Gottes Zorn dem Teufel übergeben sind. (...) Darum, wo du einen rechten
     Juden siehst, magst du mit gutem Gewissen ein Kreuz für sie schlagen und frei
     und sicher spreche: Da geht ein leibhaftiger Teufel." (S. 477)

     "Daher gibt man ihnen oft in den Historien Schuld, daß sie die Brunnen vergiften,
     Kinder gestohlen und gepfriemet haben
..." (S. 482)

     "(...) Erstlich, daß man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke
     und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß
     kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich. (...)
     (Also, Luther war für eine sogenannte "Reichs-Progromnacht"!)
     
     Zum andern, daß man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre.
     (Also war Luther für den Entzug der Lebensgrundlage der Juden!)
    
     Zum dritten, daß man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein und Talmudisten,
     darin solche Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehrt wird.
     (Also war Luther dafür, den Juden ihre geistigen Grundlagen zu entziehen!)

     Zum vierten, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete,
     hinfort zu lehren
.
(...)
     (Also wollte Luther die jüdische Religion zerstören!)

     Zum fünften, daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar
     aufhebe, denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen
,
(...)
     (Also wollte Luther die Reisefreiheit für Juden abschaffen!)

     Zum sechsten, daß man ihnen den Wucher verbiete und nehme ihnen alle
     Barschaft und Kleinod
(...)
     (Also machte Luther Propaganda für die Enteignung der Juden!)

     Zum siebten, daß man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand
     gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel
und lasse sie ihr Brot verdienen
     im Schweiß der Nasen,  "(...)  (S. 523 - 526)
     (Also sprach sich Luther für die Zwangsarbeit für Juden aus!)

Also alles wie später bei den verfluchten Nazis, nur daß Luther sich
nicht für den Mord an den Juden aussprach!

Siehe auch auf  der Luther-Textseite!  (< klicken!)
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Ergänzend sei noch aus dem Tagebuch Josels von Rosheim zitiert
(s. Julius Höxter: Quellenbuch zur jüdischen Geschichte und Literatur,
Band 1 - 5, Frankfurt/Main 1928-1930).
In Höxters Quellenbuch, Band 4, Seite 85, steht folgendes:

"(...) Im Jahr 5297(= 1537) wollte uns der Herr Herzog Hans (= der Kurfürst
Johann Friedrich)
von Sachsen auf Veranlassung des Priesters Martin Luther
als herrenlos erklären und dem jüdischen Volk nicht einen Fußbreit zum
Aufenthalt in seinem ganzen Lande gewähren.
(...)
"Dort (= in Frankfurt) fanden sich mit ihm andere Fürsten ein, besonders der
Kurfürst zu Brandenburg(= Joachim II.), der auch alle Juden vertreiben wollte. (...)
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Also ist Luther wie die Nazis nicht nur am Leid der Juden mitschuldig
sondern hat selbst noch uns heutigen deutschen Bürger viel Ungemach
vermacht, da wir ja nach dem Willen von manchen Ausländern immer
noch die Erbsünde von den Nazis tragen sollen
!

Natürlich gab es nicht nur in Deutschland Haß und Verfolgung
der Juden,
sondern seit den Zeiten der alten Römer auch in vielen
anderen Ländern, besonders in Polen, im russischen Zarenreich

(und auch unter Stalin),
in der Ukraine, in Litauen und Lettland,
in Spanien und Portugal (Vertreibung der sog. sephardischen Juden!),
Frankreich u. in anderen Ländern
Antisemitismus mit Diskriminierung,
Vertreibung und sogar Progromen mit Mord an den Juden!
                                                                                                          
Juli 2011


     2. Luther der Fürstenknecht und Feind der Bauern und kleinen Leute
                                                                                                                
   
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