Huflattich

          
                                                                              8.3.2008/Waldrandweg Steinbergen

          Der Huflattich (Tussilago farfara) ist einer der ersten
        Frühblüher und einer der auffälligsten.

        Er ist eines der ersten Anzeichen des Frühlings, denn seine
        Blütenkörbchen erscheinen meist schon im Februar oder
        Anfang März.
Blütezeit ist Februar - April.
        Die Blätter bilden sich erst später aus!

       
Bei Sonne sind die Blüten geöffnet, bei Regenwetter aber
        geschlossen. Auch abends schließen sich die Blüten.

        Der Huflattich kommt fast überall vor an Straßen- und
        Wegrändern
,
Bahndämmen, Böschungen. Er ist eine
        genügsame Pionierpflanze und liebt humusarmen Boden
        und wächst daher
besonders gern auf lehmigen und
        kalkreichen
Böden.

        Die herzförmigen gezackten Blätter erscheinen erst nach
        Beginn der Blüte. Sie sind unterwärts weißgrau und filzig
        behaart (lateinisch farfarus = mehlbestäubt).
        Der deutsche Name "Huflattich" kommt daher, daß die
        Form der Blätter an Hufe von Weidetieren erinnert.
                         

         Die Blätter und Blütenköpfe des Huflattichs haben pharmazeutische
       Bedeutung
. Wegen ihrer schleimlösenden und entzündungshem-
       menden Bestandteile werden sie zur Herstellung von Hustentee
       benutzt, zur Linderung bei Husten, Heiserkeit und Bronchitis.
       Die Wirkung als Hustenmittel wird in der Volksmedizin
       schon seit Jahrhunderten genutzt, daher leitet sich auch der
       botanische Name ab: lateinisch tussis = Husten und
       ago = ich treibe. Für Tee sammelt man die Blütenköpfe früh,
       im Februar bis März und die Blätter später, April - Mai.

        Der Huflattich gehört zur Familie Korbblütengewächse,
      was durch die Form der Blüte deutlich wird.
        

                                                                 F. Eix / 10.9.2007


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