Holunder
                                                       
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                                                    Holunderstrauch am Waldrand                      19. Juni 2010

              
Der (Schwarze) Holunder (Sambucus nigra) tritt als bis zu ca. 5 m hoher Strauch
               (seltener als Baum) auf.

               Das Beiwort nigra = lateinisch "schwarz" rührt von den schwarzen Früchten des
               Holunders her.

               Er tritt in Hecken, Gebüschen, an Waldrändern und auf Ödland überall häufig auf.

               Er gedeiht besonders gut auf stickstoffangereicherten Böden.

               Das Holz des Holunderstrauches hat innen weißes eindrückbares Mark.
              
               Blütezeit: Juni  Dann leuchten seine weißen Blütendolden weit in der Landschaft:

             
                                                  Blütendolde des Holunders                               27. Juni 2010

                       Die Blüten des Holunders sind starkduftend, nicht unangenehm.

              Die Blütenstände werden gerne gesammelt, um getrocknet als sogenannter
              "Fliedertee" verwendet zu werden.

              Die schwarzen Früchte(August bis September) sind vitaminreich, aber roh etwas giftig.

              Aus den Früchten kann man Säfte, Marmelade oder Gelee kochen. Dabei sollten die
              Kerne möglichst entfernt werden.

              Fliedertee und Holunderbeerensaft sind alte Hausmittel der Volksmedizin bei Erkältungs-
              krankheiten.

                                                                                                                      
Eix/28.6.10

                                                          
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