Opportunistische Emporkömmlinge an der Macht

                           -    Betrachtungen zu einem Denkmal   -

Im Wesergebirge, im Landkreis Minden-Lübbecke, befindet sich auf einem der
Weserberge, dem Papenbrink, oberhalb der Dörfer Kleinenbremen und Toden-
mann ein Denkmal für Friederich Ebert:

Am rechten Wegrand des Kammwegs auf dem Papenbrink befindet sich vor
der sog. Königshütte ein großer Gedenkstein für den Reichspräsidenten
Friedrich Ebert
, einer der immer wieder in der SPD vorkommenden
Volksverderber oder auch Sozialverräter wie den Hartz IV-Gerhard Schröder.
Ebert befürwortete nämlich den Eintritt Deutschlands in den 1. Weltkrieg.
Als Führungsmann der SPD, ermöglichte er mit seiner SPD-Reichstagsfraktion
1914 durch die Bewilligung der Aufnahme der notwendigen Kriegskredite
erst dem kriegslüsternen Kaiser Wilhelm II., einem säbelrasselndem
unmoralischem Schwachkopf der Hohenzollern, den Eintritt in den 1. Weltkrieg,
der unermeßliches Leid über Deutschland brachte.
Ebert war außerdem ein
Verräter der Revolution von 1918 und an der Sache der Arbeiterbewegung
.
Er hat auch Mitschuld am Aufstieg der Nationalsozialisten und Hitlers.

Man lese einmal vom Zeitzeugen Sebastian Haffner: "Geschichte eines Deutschen  -
Die Erinnerungen 1914 -1933"
. Daraus ein Zitat (S. 35): " . . .  Ebert und Noske,
Leute, die offensichtlich
Verräter ihrer eigenen Sache waren und übrigens auch
genau so aussahen."

               
Ja, es gibt leider manchmal unbequeme Wahrheiten!
         

"Der schauerliche Noske"(Sebastian Haffner) war Eberts Reichswehrminister, der
die sog. Freicorps befehligte und auf aufbegehrende Arbeiter schießen ließ. Unter
diesem SPD-Noske wurde schon das sogenannte  "Erschießen auf der Flucht"
erfunden und unter ihm "waren sie schon ein gutes Stück weit in die Folterwissenschaft
eingedrungen, und sie hatten bereits eine großzügige Art, unbedeutendere Gegner
einfach ohne viel Fragen und ohne Unterschied an die Wand zu stellen, ....
Es fehlte nur noch die Theorie zur Praxis: die lieferte später Hitler."(Haffner, S. 37).
Ebert war durch seine Politik ein
Wegbereiter Hitlers und der Naziherrschaft!

Daß Ebert bei der treudoofen SPD immer noch etwas gilt, liegt nur daran, daß
sich die Genossen höchst gebauchpinselt fühlten, daß sie damals 1918 zum
ersten Mal in ihrer Geschichte an die Regierungsmacht kamen und zum ersten
Male den Reichspräsidenten stellen konnten, nämlich den Volksverräter Ebert.

Es ist oft schlecht für das Volk, wenn opportunistische Emporkömmlinge
an die Macht kommen, wie von den Nationalsozialisten Hitler(berufslos) oder
von der SPD Ebert(Sattler), Noske(Korbmacher) oder der SPD-Sozialexperte
(Agenda 2010 / Hartz IV) Gerhard Schröder (aus dem Unterschichtmilieu) oder
auch von den "Grünen" der RAF-nahe ehemalige Straßenterrorist
und spätere Chef-Ideologe des Kosovo-Krieges und demagogische Erfinder
eines sogenannten "Kosovo-Holocausts", nämlich der Kriegstreiber
Joseph("Joschka") Fischer(Schlachterssohn, Taxifahrer und Gelegenheitsarbeiter,
gleichzeitig auch perfekter Opportunist, der vor seiner Karriere bei den Grünen
über diese gesagt hatte: "Die Grünen sind Arschlöcher!". Heute, nachdem er
persönlich sein Schäfchen=Ministerpension ins Trockene gebracht hat, mimt er
den weisen, abgeklärten "elder statesman"):


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                                        Gedenkstein für Friedrich Ebert      13.1.08


                                         Der Text auf dem Gedenkstein lautet:

                                          ZUR ERINNERUNG
                                           AN DEN ERSTEN
                                            PRÄSIDENTEN
                                  DER WEIMARER REPUBLIK
                                          FRIEDRICH EBERT
                                         4.2.1871  -  28.2.1925

            DAS DENKMAL, DAS FRÜHER AN DIESER STELLE STAND,
            WURDE 1934 VON DEN NATIONALSOZIALISTEN ZERSTÖRT

                         FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG BONN
               SOZIALDEMOKRATISCHE PARTEI DEUTSCHLANDS
                            ORTSVEREIN KLEINENBREMEN
                                                  1987

Natürlich ist es grundsätzlich zu begrüssen, daß die Herkunft eines Menschen
aus der Unterschicht das Erreichen eines hohen politischen Amtes nicht verhindert,
aber leider sind solche Menschen oft ohne Stil und ehrenwerte Grundsätze.
Es gibt Gegenbeispiele, z.B. war der aus ärmlichen Verhältnissen stammende
Mitbegründer der SPD, August Bebel, ganz und gar kein anpasserischer politischer
Ehrgeizling,
sondern ein Mensch mit den ehrenwertesten Motiven, klarem Verstand
und weitem politischem Durchblick.

Hier kann man auch Kurt Beck als Beispiel anführen, den Ministerpräsidenten von
Rheinland-Pfalz und derzeitigen Parteivorsitzenden der SPD, den Sohn eines einfachen
Maurers. Beck hat zwar nicht das persönliche und politische Format eines August Bebel,
hat sich aber soweit als braver rechtschaffener Mann erwiesen.

Es hat ja auch immer etwas Schönes und Ergreifendes, wenn armer Leute Kind in
hohe Stellungen aufrückt. Leider spülen Zeitläufte und politische Irrungen der
Bevölkerung oft schlechte Menschen nach oben, siehe die weiter oben aufgeführten
Beispiele.
                                                                       
                                                                                      27. Januar 2008


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